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Mycopower pilze Cordyceps sinensis

Cordyceps sinensis, Ophiocordyceps sinensis, Chinesischer Raupenpilz, Tibetischer Raupenpilz, Tibetischer Raupenkeulenpilz, Puppenkernkeule

Der Cordyceps sinensis ist ein aus dem Hochland Tibets stammender Schlauchpilz aus der Gruppe der Kernkeulen, der seit schätzungsweise 1000 Jahren gesammelt wird und als pilz eine herausragende Rolle in der Traditionellen Chinesischen Medizin besitzt. In Tibet ist er in Höhenlagen zwischen 3000 m und 5000 m zu finden. Der Cordyceps sinensis wächst allerdings auch in anderen hochgelegenen Gebieten des Himalaya. Das Verbreitungsgebiet des pilzes erstreckt sich – neben seinem Kernbereich in Tibet – zudem über Indien, Nepal und Bhutan und reicht in mehrere an Tibet angrenzende chinesische Provinzen hinein. Für die einheimische Bevölkerung besitzt der pilz eine erhebliche ökonomische Bedeutung. Aufgrund der interessanten Inhaltsstoffe und der daraus resultierenden außergewöhnlichen Nachfrage wird der pilz in den ostasiatischen Ländern gehandelt wie Gold. Ein Kilogramm des unter widrigen Bedingungen mühselig wild gesammelten Cordyceps sinensis wird international für umgerechnet ca. 30.000 Euro verkauft.

Der pilz ist auch unter den seltsamen Namen „Chinesischer Raupenpilz“, „Tibetischer Raupenpilz“, „Tibetischer Raupenkeulenpilz“ und „Puppenkernkeule“ bekannt. Die ungewöhnlichen Namen resultieren aus seinem Erscheinungsbild und seiner Lebensweise. Der schlanke keulenförmige braune Pilz ist ein Parasit, der die Raupe einer Schmetterlingsart befällt. Hierzulande wächst der wertvolle pilz mithilfe moderner Zuchtmethoden. Bei der genutzten Kultivierungsmethode ist es möglich das Mycel, welches ebenso effektiv wirkt wie der Fruchtkörper, in einer sterilen Nährlösung zu vermehren. Vegetarier und Veganer können somit bedenkenlos in den Genuss der begehrten stoffe kommen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt, dass die Inhaltsstoffe des gezüchteten Raupenpilzes nahezu identisch sind mit denen des wild gesammelten.

Ursprung und Verwendung des pilzes Cordyceps sinensis

Der Raupenpilz wurde erstmals im 15. Jahrhundert von dem Arzt Surkhar Nyamnyi Dorje in der Traditionellen Tibetischen Medizin verzeichnet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin war es Wang Ang, der den pilz im Jahr 1694 erwähnte. In der westlichen Welt sind erste Nachweise zum Raupenpilz aus dem Jahr 1736 zu finden. Der Jesuitenpriester Jean-Baptiste Du Halde beschreibt seine Behandlung mit dem pilz durch den kaiserlichen Arzt. Da die Europäer ihn zuerst auf chinesischen Märkten entdeckten, wurde dem Chinesischen Raupenpilz von Miles Joseph Berkeley der Namenszusatz „sinensis“ verliehen.

Der Raupenpilz spielt in der Kulturgeschichte Ostasiens eine bedeutende Rolle. Bereits im 17. Jahrhundert wurde er nachweislich zwischen Tibet und China gehandelt, wobei er als Tauschware Verwendung fand. Auch heutzutage gilt der pilz als Zeichen des Wohlstandes und wird als Geschenk geschätzt. Teilweise wird der Raupenpilz in Ostasien noch immer als Währung eingesetzt.

Inhaltsstoffe und Bestandteile des pilzes Cordyceps sinensis

Der Raupenpilz ist seit Jahrhunderten ein hoch geschätzter Pilz und wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin und in der Traditionellen Tibetischen Medizin als „Heilpilz“, „Gesundheitspilz“ und „Medizinalpilz“ angesehen.

Auch in der westlichen Welt rückt der pilz immer weiter in das Interesse von Forschern, Wissenschaftlern und Ärzten und wird fortlaufend erforscht. Zu seinen besonderen Inhaltsstoffen zählen spezielle Polysaccharide – die sogenannten Beta-Glucane sowie die Aminosäuren Cordycipin, Ergosterol und L-Tryptophan. Des Weiteren enthält der Raupenpilz wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

International erlangte der pilz besondere Aufmerksamkeit als die chinesischen Olympioniken ihren Erfolg bei den Sommerspielen von 1992 u.a. auf die Einnahme des pilz Cordyceps zurückführten.

Verzehrempfehlung

Täglich 2 Kapseln mit einem Glas Wasser vor oder nach einer Mahlzeit einnehmen.

Allgemeine Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Die angegebene empfohlene Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Kühl und trocken lagern.

Qualitätssicherung: Das Pulver wird in deutschen Laboren auf Qualität und Reinheit geprüft. Bio-Siegel (Öko-Kontrollstelle: DE-ÖKO-006)

Inhalt

Polysaccharidgehalt: 30%

Das Extraktpulver des Cordyceps  ist vegetarisch und glutenfrei. Es ist bei uns in Dosen zu 60 Kapseln und 240 Kapseln erhältlich.

Herkunft Rohstoff: China

Dose mit 60 Kapseln à 420 mg
Füllmenge: 25 g
Zusammensetzung: 71,4 % Pilzextrakt aus kontrolliertem Anbau
4,8 % BIO Acerolafruchtpulver,
Trennmittel Talkum.
Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose.
PZN-Nr.: 9082092

Dose mit 240 Kapseln à 420 mg
Füllmenge: 100 g
Zusammensetzung: 71,4 % Pilzextrakt aus kontrolliertem Anbau
4,8 % BIO Acerolafruchtpulver
Trennmittel Talkum.
Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose.
PZN-Nr.: 9225456

Aantal

60 kapseln, 240 kapseln

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